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Das Klima ändert sich

Der Klimawandel ist längst keine theoretische Möglichkeit mehr, der Klimawandel findet statt. Weltweit haben klimatische Extremereignisse wie Starkniederschläge, Hitzewellen, Überschwemmungen etc. zugenommen. Trotz natürlicher Schwankungen ist wissenschaftlich belegt, dass der Mensch enorm dazu beiträgt. Die Hauptursache ist der vermehrte CO2-Ausstoß der den Treibhauseffekt verstärkt. Die höchsten CO2-Emissionen entstehen bei der Nutzung fossiler Brennstoffe zum Heizen, in industriellen Prozessen, zur Stromerzeugung oder im Verkehrs- und Transportwesen sowie beispielsweise durch intensive Landwirtschaft.

 

Klimawandel in der Stadt

Gerade dichtverbaute Städte sind von den Folgen des Klimawandels stark betroffen. In Wien beispielsweise hat sich die Jahresdurchschnittstemperatur in den letzten vier Jahrzehnten bereits um etwa zwei Grad Celsius erhöht. Hitzewellen, Starkregenereignisse und Trockenperioden nahmen zu. Studien prognostizieren eine Fortsetzung dieses Trends – eine extreme Belastung nicht nur für die in der Stadt lebenden Menschen, sondern auch für Gebäude und Infrastruktur sowie städtische Ökosysteme. Um diese Entwicklungen nicht noch mehr zu verstärken braucht es zukunftsweisende Projekte wie Maßnahmen gegen Ressourcenverschwendung, Abfallverwertung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft, die (Wieder-)Einführung von Natur und Biodiversität in Städten, E-Mobilität, Gebäudesanierung und Energieeffizienz.


Durchbruch beim Klimagipfel von Paris

Erstmals haben im Dezember vergangenen Jahres in Paris 195 Staaten dieser Welt einstimmig eine Klimaschutzvereinbarung beschlossen. Das durchaus ambitionierte Ziel: die Erderwärmung soll auf weniger als zwei Grad Celsius begrenzt werden. Dazu sollen die globalen Netto-Treibhausgasemissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts auf null reduziert werden.

Das bedeutet, dass in Österreich bis 2050 de facto keine Treibhausgas-Emissionen mehr erfolgen dürfen. Dazu müssen alle beitragen – Politik und Verwaltung, aber auch jede/r Einzelne von uns!

 

Klimaschutz passiert – BürgerInnen als Klima“managerInnen“

Beim Großteil der Bevölkerung ist die Dringlichkeit von CO2-Sparmaßnahmen längst angekommen – und die Menschen handeln! Ob Schulen, Haushalte, Betriebe, Vereine, Einzelpersonen: die Bemühungen CO2-Emissionen im persönlichen Einflussbereich zu reduzieren werden zunehmend sicht- und spürbar. Besorgte aber optimistische BürgerInnen gehen kreative, individuelle und effektive Wege, um Lebensstil-Veränderungen zu bewirken. Zukunftsweisende Klimaschutzprojekte werden also bereits zahlreich umgesetzt: ohne (zeit)aufwändige Planung und große finanzielle Investitionen. Politik und Verwaltung sind dennoch gefordert.

 

So „klimagerecht“ ist mein Lebensstil
Folgende Tools geben einen guten Überblick über den persönlichen Status quo in Sache Klimaschutz.
Auf der Plattform Footprint lässt sich der persönliche ökologische Fußabdruck durch 2 Tools rasch und relativ leicht abschätzen.
Footprint in 1 Minute

 

Zum “Weltumwelttag” 2013 ging der neue "Österreichische Fußabdruck-Rechner" des Lebensministeriums online. Im Vergleich zu den beiden Footprint-Rechnern basiert dieser auf aktuellen Daten und dauert etwas länger.


Mein Fußabdruck in 20 Minuten

 

Eine weitere Möglichkeit ist der „100 Punkte hat ein Tag“-Rechner. Die simple Idee: Es sind ungefähr 6,8 kg CO2, die jeder Mensch täglich ausstoßen darf, um seine Welt und das Klima im Gleichgewicht zu halten. Reicht mir ein Tagesbudget von 100 Punkten?

Ein guter Tag hat 100 Punkte